Aktuelles aus dem DRC

25.05.2017

DRC Hannover - SC Germania II : 33:33 (5:19)

Für das letzte Heimspiel der Saison hatten sich die Grünen die Wiedergutmachung der schweren Schlappe gegen die SG VFR/Odin vorgenommen.
Leider lagen zwischen Anspruch und Wirklichkeit in der ersten Halbzeit Welten.

Saft- und kraftlos, mit hanebüchenen technischen Fehlern und einer Verteidigung, die diesen Namen nicht wirklich verdiente, ließ man die sehr jungen Germanen munter spielen und lag folgerichtig sehr schnell mit 0:14 im Rückstand.

Nach dem ersten halbwegs energisch vorgetragenen Angriff, bei dem nach einer von Leon Mann gewonnenen Gasse ein Paket in die Vorwärtsbewegung gebracht wurde, tankte sich Harmen Gehrke über die gegnerische Mallinie. Kurz darauf konnte die Nr. 12 der Liststädter fast gänzlich unbedrängt zum dritten Versuch für die Gäste einlaufen.

In der Halbzeitansprache verzichteten Dirk Barkhof und Carsten Fenske auf eine laute Brandrede, sondern erklärten ruhig und sachlich, wo die Fehler liegen und wie diese abzustellen sind. Hier hatte wohl Harmen Gehrke besonders gut zugehört. Der Routinier im Sturm ging jetzt mit jedem Ball konsequent nach vorn und riss durch sein Verhalten seine Stürmerkollegen aus der bis dahin gezeigten Lethargie. Die Körpersprache der Grünen änderte sich total und endlich wurde der Gegner richtig unter Druck gesetzt.

Der Lohn der Arbeit war ein Versuch von Hermann Hirsch unter den Stangen.

Als nach schöner Vorarbeit von Tom Tolle der DRC Verbinder Arti Seel einlaufen konnte und der DRC erstmalig in Führung ging, glaubten die zahlreichen Zuschauer, dass das Spiel nun zugunsten des Gastgebers kippen würde.

Man of the Match Harmen Gehrke
Man of the Match Harmen Gehrke

Da die unerklärliche Schwäche in der Verteidigung jedoch fort dauerte, kamen die Germanen wieder zu Punkten und eroberten die Führung zurück.

Allerdings ließen sich die Grünen jetzt nicht hängen, wie in Halbzeit 1 und agierten weiter im Vorwärtsgang, was einen Versuch durch 2. Reihe Stürmer Leon Mann einbrachte, den Eddi Dosch von außen erhöhte.

Wieder wechselte die Führung allerdings wiederum nicht für lange.

Germania, immer gefährlich über die Spieler 9, 10 und 12, konterte erneut.

5 Minuten vor Spielende war es wieder Arti Seel, der nach einem schönen Solo zwischen den Malstangen ablegen konnte und nach gelungener Erhöhung sein Team mit 33:28 im Führung brachte. Den Schlusspunkt setzten jedoch die Germanen, die noch zum letztendlich gerechten Unentschieden ausgleichen konnten.

Kurios: Auch das Hinspiel ist mit 5:5 unentschieden ausgegangen.

Als Fazit bleibt eine erste Hälfte zum Vergessen, eine deutliche Steigerung aller Akteure in Grün in Halbzeit 2 und ein bis zum Ende spannendes Rugbyspiel, welches von beiden Teams mit absoluter Fairness vorgetragen wurde.

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